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SPD-Bürgermeisterkandidat Werner Fladung: Ein eigenes Bild von den Gegebenheiten machen

„Wir wollen uns ein eigenes Bild von möglichen Standorten für Windkraftanlagen in der Oestrich-Winkeler Gemarkung machen.“ Mit diesen Worten begrüßte der SPD-Bürgermeisterkandidat Werner Fladung zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger zur zweiten Wanderung durch das Waldgebiet, um mit ihnen im direkten Gespräch vor Ort Möglichkeiten zur Nutzung der Windkraft zu diskutieren. „Wer die Energiewende weg vom Atomstrom will, muss sich darüber Gedanken machen, wie der Bedarf durch regenerative Energiequellen gedeckt werden kann“, betonte der SPD-Bürgermeisterkandidat für Oestrich-Winkel. Und Werner Fladung weiter: „Wir können nicht einfach den Kopf in den Sand stecken und hoffen, dass andere Orte die Erzeugung unseres Energiebedarfs übernehmen.“


Fladung machte aber auch deutlich, dass die große Aufgabe der Energiewende nur gemeinsam zu schultern und zu meistern ist. „Wir wollen mit den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam Konzepte für unsere Energieversorgung der Zukunft erarbeiten“, erklärte der SPD-Bürgermeisterkandidat während der Wanderung. Dabei sei es wichtig, dass die Kommunen zusammenarbeiten, um mögliche Eingriffe in die Natur so weit wie möglich zu minimieren. Umso wichtiger ist es für Werner Fladung, sich eine eigene Meinung über mögliche Standorte zu bilden.

„Es ist interessant, sich vor Ort ein Bild von den Waldgebieten zu machen, die in der Karte der hessischen Landesregierung als Gebiete mit hoher Windgeschwindigkeit gekennzeichnet sind und die die Regionalversammlung Süd-Hessen als ‚Suchraum’ für Windenergie-Anlagen festgestellt hat.“ So führte die erste Wanderung mit dem SPD-Bürgermeisterkandidat Werner Fladung in das Gebiet um die „Kalte Herberge“. Bei der zweiten Wanderung ging es zunächst am „Hörrkopf“ (Geisenheimer Gebiet) vorbei und danach zum „Hundskopf“ und weiter über den Hang zum Wickersheller Bach. „Wir haben uns vor Ort sehr genau angeschaut, wie die Situation ist, damit wir wissen, worüber wir eigentlich sprechen“, berichtete Werner Fladung nach der Wanderung.

Diese Hintergrundinformationen sind für die Diskussion wichtig. Schließlich soll die emotional geführte Debatte mit Fakten und Sachkenntnis bereichert werden. „Mit diesem Wissen wollen wir in die weiteren Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern von Oestrich-Winkel gehen“, so Werner Fladung, der auch das Gespräch mit Vertretern der Bürgerinitiative aus Stephanshausen als wichtig erachtete. Fladung: „Ich setze auf diesen Meinungsaustausch, weil Entscheidungen über Standorte für Windkraftanlagen nur gemeinsam gefällt werden können“, erklärte Werner Fladung abschließend.


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