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Soziale Verantwortung gegenüber Mietern erfolgreich angemahnt

Mit großer Erleichterung reagiert die SPD Oestrich-Winkel auf die Entscheidung der hessischen Landesregierung, den Verkauf der Wohnungsgesellschaft Nassauische Heimstätte zu unterlassen. „Wir freuen uns, dass diese Pläne aufgegeben wurden. Um bezahlbaren Wohnraum zu gewährleisten, ist es richtig, dass die Nassauische Heimstätte in staatlicher Hand bleibt. Die vielen Mieterinnen und Mieter, auch in Oestrich-Winkel, die angesichts des drohenden Verkaufs mit Mehrbelastungen zu rechnen hatten, können nun aufatmen“, erklärt Carsten Sinß, Vorsitzender der SPD in Oestrich-Winkel.

Die Nassauische Heimstätte unterhält über 60.000 Wohnungen in rund 150 hessischen Städten und Gemeinden. In Oestrich-Winkel betreibt die Wohnungsgesellschaft über 120 Wohneinheiten. Bürgermeisterkandidat Werner Fladung vermutet: „Ohne den umfangreichen Protest der Bürgerinnen und Bürger, die Unterschriftenaktion des Deutschen Gewerkschaftsbunds und des Hessischen Mieterbunds sowie die Unterstützung durch die SPD, die die Mieterinnen und Mieter per Flugblatt ebenfalls von dem geplanten Verkauf informiert hatte, wäre die Entscheidung des Landes wahrscheinlich anders ausgefallen.“ Bereits im April hatte sich auch die Stadtverordnetenversammlung in Oestrich-Winkel auf Antrag von SPD und  Bündnis 90/Die Grünen mit dem Thema befasst und einstimmig die Pläne der hessischen Landesregierung abgelehnt. Die Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung erfolgte insbesondere im Hinblick auf die soziale Verantwortung gegenüber den Mietern von Wohnungen der Nassauischen Heimstätte in Oestrich-Winkel.

Flyer "Nassauische Heimstätte bleibt erhalten"

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